Die ANU M-V bleibt weiterhin ein kleiner, aber feiner Verein. Momentan
haben wir 16 Mitglieder darunter Umweltbildungszentren wie das Nationalparkzentrum
Königsstuhl auf Rügen.
Unserem satzungsgemaäßen Vereinsziel entsprechend haben wir uns auch seit unserem letzten Mitgliedertreffen im März 2005 der Umweltarbeit gewidmet, die zum einen aus ganz praktischen Bildungstätigkeiten und zum anderen aus Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit bestand. Wenn ich von uns rede, dann meine ich, dass ähnlich wie in anderen derart strukturierten Vereinen die Aktionen für die ANU hauptsächlich der Vorstandsarbeit entsprangen. Aktive Nichtmitglieder unterstützen uns bei der Erstellung des Umweltbildungsführers. Auch an dieser Stelle sei betont, dass es das Projekt des Umweltbildungsführers (UBF) war und ist, das dem Verein ein beachtliches Renomee im Land eingebracht hat. Zwar fehlen uns noch hinreichende Rückmeldungen aus der Landschaft der potentiellen Nutzer, jedoch läßt sich durch verschiedene Begegnungen mit Vertretern staatlicher Behörden sagen, dass zumindest dort aufgehorcht und die Initiative anerkannt wird. Weitere Unterstützung hauptsächlich im finanziellen Bereich scheint dadurch wahrscheinlicher. Wenn es uns mit diesem Projekt nachweislich gelänge, den vielen Anbietern, die im Heft auftauchen, ebenfalls zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, so hätten wir das maximal Mögliche erreicht. Verschiedene Diskussionen innerhalb der ANU über den Stand des UBF führten uns zu dem Wunsch, das Projekt fortzuführen und zu erweitern.
Unser
zweites großes Projekt begann nach notwendiger Vorbereitungsphase
Mitte des Jahres in Kooperation mit der Firma "Sunproject" aus
Luplow bei Neubrandenburg. Es handelt sich um das ANU-Energiemobil,
das sich dem Thema "Regenerative Energien" widmet und besonders
schulkompatible Bildungsangebote zu diesem Themenfeld unterbreitet. Unter
Leitung von Herrn Dr. Donle entfaltete dieses Projekt bereits eine Vielfalt
an Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit, führte Bildungseinsätze
an Schulen, in Jugendcamps oder auf Messen durch. Dieses Projekt kann
sich zu einer weiteren wichtigen Säule unserer Arbeit entwickeln.
Schon jetzt macht sie den Verein überdurchschnittlich bekannt.
An dieser Stelle sei den Aktivisten des UBF und des Energiemobils ganz herzlich gedankt. Alle Beteiligten arbeiten mit hohem ehrenamtlichen Einsatz.
Eine
weitere praktische Aktion war am 5.Juni der Beitrag der ANU zum Tag der
Umwelt in Güstrow. Tom Polte und Arndt Müller machten sich Gedanken
und konnten mit einem vielseitigen Stand trotz durchwachsenen Wetters
zahlreiche Besucher anlocken. Es wurden Libellenlarven bestaunt und das
Fernsehquiz gewöhnte Publikum testete sich gern bei einem zünftigen
Naturquiz.
Über das Jahr verteilt waren etliche Kontakte zu pflegen, Lobbyarbeit eben. Hier gab es ein Gespräch beim Umweltminister, dort ein Treffen mit dem Agenda 21 Büro in Rothenklempenow, es gab Briefe an das Bildungsministerium und das Ringen um den Erhalt von Jugendherbergen im Land. Mit einem bundesweiten Treffen der ANU in Hessen brachten wir uns auch wieder über die Aktionen der Freunde auf den neuesten Stand.
Der ANU Tag der Umweltbildung koordiniert durch Ulla Mörchen war am 17.09. das nächste Ereignis. Leider war die Beteiligung minimal - enttäuschend und Anlaß über die Zukunft des Projektes nachzudenken.
Mitte des Jahres begann die Vorbereitung zur NUN Konferenz, die eine norddeutsche Partnerschaft erweckt, welche sich um Beiträge zur Dekade der Bildung für Nachhaltigkeit bemüht. (NUN- Norddeutsche Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014"). Ulla Mörchen war hier bei vielen vielen Treffen zugegen, um gestaltend mitzuwirken und die Treffen auch für eine Lobbyarbeit im Sinne der ANU zu nutzen. Auch auf der eigentlichen Eröffnungskonferenz zur NUN Partnerschaft war sie gemeinsam mit Tilman Langner dabei. Auch dafür herzlichen Dank.
An dieser Stelle sei noch einmal allen größeren und kleineren Beiträgen gedankt, die die Position von qualifizierter Umweltbildungsarbeit in M-V stärken.
Das Jahr 2006 wird viele neue Aktivitäten bringen. Der Ausblick verrät mehr.
Arndt Müller
Vorsitzender ANU M-V
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